Grill.kultur

Welcher Grill ist der beste?

Den besten Grill zu finden ist keine leichte Aufgabe. Jeder hat seine persönlichen Vorlieben und Erfahrungen gesammelt. Daher lässt sich eine Pauschale Aussage gar nicht treffen. Wir helfen Ihnen, den passenden Grill zu finden, vielleicht für ein Leben lang.

Der Holzkohlegrill

Die meisten schwören auf den Holzkohlegrill, da er ein rauchiges Aroma an das Grillgut bindet. Natürlich hängt das Aroma stark von der Kohleart ab. Gleichzeitig ist er schwer, das Feuer zu entfachen und die Temperatur zu halten. Von der Rauchbelästigung ein mal abgesehen, ist der Einsatz eines Holzkohlegrills in manchen Bereichen, wie auf dem Balkon oder in Parks, untersagt. Die Glut verbrennt den Rasen oder der Rauch ruiniert die Hausfassade oder belästigt die Nachbarn. Holzkohlegrills sind am meisten Verfügbar und sie gibt es in verschieden Arten und Großen. Der Klappgrill, Kugelgrill, Koffergrill, Tischgrill, Partygrill, Eimergrill und die Grilltonne sind ein paar Beispiele für einen Holzkohlegrill.

Der Gasgrill

Der Gasgrill ist weniger beliebt. Das Anzünden ist zwar einfacher als bei dem Holzkohlegrill. Von dem rauchigen Aroma erhält man bei dem Gasgrill leider weniger. Zudem muss man auf die Gas-Kartuschen achten. Es ist frustrierend, wenn man auf der Grillparty feststellen muss, das die Gas-Kartusche kein Gas mehr für den Gasgrill enthält. Gas-Kartuschen kann man leider nicht an jeder Ecke einkaufen. Die meisten Tankstellen haben diese aber im Sortiment, jedoch sollte man sich nicht darauf verlassen. Desweiteren muss man auf die Lagerung der Gas-Kartuschen achten. Diese dürfen nicht in der Nähe von Hitze oder starker Sonneneinstrahlung gelagert werden, da sonst der Innendruck steigt und die Gas-Kartusche explodieren kann. Es sollte genügend Frischluftzufuhr vorhanden sein, sodass im Falle eines Falles das freigesetzte Gas sich nicht sammeln und ggf. entzünden kann. Des weiteren ist der Transport von Gas-Kartuschen in Flugzeugen untersagt. Für die genauere Lagerung von Gas-Kartuschen fragen Sie besser den Verkäufer vor Ort.

Auch die Verwendung eines Gasgrills in geschlossen Räumen sollte untersagt werden, da das freigesetzte Gas Lebensgefährlich sein kann.

Der Schwenkgrill

Der Schwenkgrill ist nicht nur bei den Anbietern auf Veranstaltungen beliebt, sondern lockt auch hungrige Gäste an. Zwar gehört er in die Kategorie der Holzkohlegrills, er ist aber auch eine Kategorie für sich. Jeder kann sofort erkennen, was alles leckeres auf dem Schwenkgrill liegt. Der Einfache Auf- und Abbau ermöglicht zudem den Schwenkgrill mobil einzusetzen. Leider ist die Feuerstelle der Nachteil von dem Schwenkgrill. Diese muss ausreichend groß und heiß sein, sodass wirklich das ganze Rost vom Schwenkgrill von der Hitzequelle profitiert. Das wenden und entnehmen des Grillguts kann, je nach Größe der Hitzequelle, ein Hindernis sein.

Der Elektrogrill

Lieber spät als nie. Der Elektrogrill ist die letzte Wahl und eher als Notlösung zu betrachten. Er wird mit elektrischem Strom betrieben und eignet sich daher nur für den Einsatz in der Nähe einer Steckdose. Meistens kommt er in der Wohnung oder auf dem Balkon zum Einsatz. Als Hitzequelle dienen Heizstäbe, deren Temperatur einstellbar sind. Das gegrillte Grillgut schmeckt merklich anders als von einem Holzkohlegrill. Elektrogrills gibt es in verschiedenen Arten. Raclettegrill, Hähnchengrill, Dönergrill und Kontaktgrill sind ein paar Beispiele für Elektrogrills. In Profiküchen findet man meistens die Salamander. Sie werden zum Überbacken, Glasieren, Karamelisieren und zum warm halten von Speisen verwendet. Da der Elektrogrill nicht die Temperaturen wie ein Holzkohle- oder Gasgrill erreichen kann, lassen sich bestimmte Gerichte, wie Folienkartoffeln, nicht mit ihm zubereiten. Es gibt aber auch Rezeptbücher, die spezielle Gerichte für Elektrogrills enthalten.

 

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